Führung ist einfach, solange alles nach Plan läuft.
Schwierig wird sie dann, wenn Mitarbeiter verunsichert sind, Konflikte eskalieren, Entscheidungen unter Zeitdruck getroffen werden müssen oder eine Situation plötzlich eine Dimension erreicht, auf die niemand vorbereitet war.
Genau dort beginnt Führung unter Druck.
Ich beschäftige mich mit der Frage, wie Menschen führen, wenn normale Führungsinstrumente nicht mehr ausreichen – wenn Widerstand, Aggression, Angst, Unsicherheit oder außergewöhnliche Belastung eine Situation verändern.
Dabei geht es nicht um Führungsphilosophien aus dem Lehrbuch.
Es geht um Entscheidungen, Kommunikation, Verantwortung und Handlungsfähigkeit in Situationen, in denen Führung tatsächlich gefordert ist.
Meine Arbeit basiert auf jahrelanger praktischer Erfahrung mit Menschen und Situationen, in denen Druck nicht nur ein theoretisches Fallbeispiel war.
Ich habe als Polizist und Drogenfahnder mit Menschen in außergewöhnlichen Situationen gearbeitet, als Ermittler Situationen analysiert, als Einsatzleiter große Teams mit bis zu 120 Mitarbeitern in sicherheitsrelevanten Bereichen und bei gewalttätigen Einsätzen geführt und über Jahre Führungskräfte und Mitarbeiter von Behörden und Organisationen sowie Sicherheitsfirmen geschult.
Ich vermittle deshalb nicht, was Führung unter Druck theoretisch sein sollte.
Ich beschäftige mich damit, was Menschen tatsächlich tun, wenn es ernst wird – und wie Führung auch dann funktionieren kann.
Führung unter Druck.
Klar bleiben, wenn andere den Überblick verlieren.
Entscheiden, wenn nicht alle Informationen vorliegen.
Grenzen setzen, wenn Situationen kippen.
Verantwortung übernehmen, wenn es unbequem wird.
Im normalen Arbeitsalltag lassen sich Entscheidungen diskutieren, Gespräche vorbereiten und Konflikte vertagen.
Unter Druck funktioniert das häufig nicht.
Eine Führungskraft muss möglicherweise innerhalb weniger Sekunden entscheiden, obwohl nicht alle Informationen vorliegen.
Führung unter Druck bedeutet deshalb nicht, immer die perfekte Entscheidung zu treffen.
Es bedeutet, auch dann handlungsfähig zu bleiben, wenn die perfekte Entscheidung nicht existiert.
Meine Trainings beschäftigen sich unter anderem mit:
Dabei verbinde ich Erkenntnisse aus Psychologie und Sicherheitsarbeit mit jahrzehntelanger praktischer Erfahrung aus Polizei, Ermittlungsarbeit, Sicherheitsführung und der Arbeit mit Behörden und Führungskräften.
Eine Führungskraft kann im normalen Arbeitsalltag hervorragend funktionieren und trotzdem in einer außergewöhnlichen Situation Schwierigkeiten bekommen. Das ist kein Widerspruch.
Druck verändert Wahrnehmung, Kommunikation und Entscheidungsverhalten.
Menschen werden unter Stress nicht automatisch zu schlechteren Menschen oder schlechteren Führungskräften. Aber sie greifen häufiger auf eingeübte Muster zurück.
Genau deshalb müssen kritische Situationen nicht nur theoretisch besprochen werden.
Sie müssen gedanklich und – wo sinnvoll – praktisch durchgespielt werden.
Ich vermittle keine Patentrezepte nach dem Motto: „So werden Sie in fünf Schritten zur perfekten Führungskraft.“
Solche Versprechen interessieren mich nicht. Menschen und Situationen sind zu unterschiedlich.
Ich arbeite stattdessen mit konkreten Situationen, Erfahrungen und Szenarien aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmer. Dabei geht es darum, Situationen frühzeitig zu erkennen, die eigene Reaktion zu reflektieren und unterschiedliche Handlungsoptionen kennenzulernen.
Nicht die eine richtige Reaktion ist das Ziel. Das Ziel ist, auch unter Druck mehr als eine Reaktionsmöglichkeit zu haben.
Die Trainings richten sich insbesondere an:
Die Inhalte werden auf die jeweilige Organisation, Zielgruppe und konkrete Situation angepasst.

Konflikte, Widerstand und schwieriges Verhalten, auch mit eigenen Mitarbeitern


Bild: mit KI-Unterstützung erstellt